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1905-1945

1905- 1945

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Bergisch Gladbach hat um diese Zeit rund 13.000 Einwohner. In der Kreisstadt
Mülheim am Rhein gibt es bereits eine Sanitätskolonne, in der Bergisch Gladbacher
Männer mitarbeiten. Um hier auch eine eigene Kolonne einzurichten, führen die
Mülheimer Rotkreuzler auf dem Schulgelände in Heidkamp im Rahmen einer
Feuerwehrübung in ihren Uniformen Rettungsaktionen durch, die großes
Zuschauerinteresse finden. 26 Männer meldeten sich sofort, als Bürgermeister Schröter
zur Gründung einer Sanitätskolonne aufruft. In der Versammlung am 7. Juni 1905
wurde zunächst der Druckereibesitzer Albert Illinger Vorsitzender, noch im gleichen
Jahr übernimmt der Lehrer/Rektor Peter Schumacher den Vorsitz. Er führt die
Sanitäskolonne Bergisch Gladbach bis 1928.

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Es sollte länger als 40 Jahre dauern und noch viele kriegerische Auseinandersetzungen
in Europa und der Welt von der I. Genfer Konvention 1854 (neu gefaßt 1906, die dem
Roten Kreuz internationalen Schutz gab) bis zur II. Haager Konventionen 1907, die
endlich völkerrechtlich bindende Vereinbarungen schafft. Noch einmal mehr als vier
Jahrzehnte später zwingen die Erfahrungen zweier Weltkriege 1949 zu vier erweiterten
Abkommen über den Schutz von Verwundeten und Kranken der Heere im Feld hinaus
zur Ausdehnung auf die Behandlung von Schiffbrüchigen im Seekrieg und vor allem
auf den Schutz der Zivilbevölkerung in Kriegszeiten. 1929 bereits waren nach
Erfahrungen mit See- und Luftkrieg dem Umgang mit Kriegsgefangenen entsprechende
Vereinbarungen getroffen worden.


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Die Sanitätskolonne Bergisch Gladbach bildet ihre Mitglieder intern und bei Übungen
mit benachbarten Kolonnen gründlich aus. Es ist heute kam mehr vorstellbar, mit
wieviel körperlichen Anstrengungen und ohne die technischen Hilfsmittel unserer Zeit,
ohne Autos, nur zu Fuß oder allenfalls mit Fahrrädern, diese Einsätze geleistet wurden.


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Erstmals werden in der örtlichen Zeitung die Frauen zum „Samariterdienst“ aufgerufen.
Obgleich noch kein Krieg in Sicht ist, heißt es: „Mit Recht ist in der letzten Zeit ..... auf
die Verpflichtung der deutschen Frauen hingewiesen worden, schon in Friedenszeiten
im Samariter- und Krankenpflegedienst sich auszubilden, um im Ernstfalle den
Tapferen, die doch in letzter Linie für sie und ihre Kinder ihr Blut hingeben, helfend zur
Seite zu stehen. Es ist beschämend, wie gering der Erfolg dieser Mahnungen ist ...“. Die
für die Kurse aufzuwendende Zeit sei sehr gering: Einmal in der Woche eine Stunde –
etwa 10 bis 12 Wochen lang.


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Schon im ersten Kriegsjahr bewältigen sie Sanitäter schwierige Einsätze. Sie helfen bei
der Entladung der in Deutz einlaufenden Lazarettzüge und der Überführung
Verwundeter in Krankenhäuser. Am 31. Oktober wird mit der elektrischen Bahn der
erste Verwundetentransport (20 Mann) direkt nach Bergisch Gladbach geführt. Am 2.
November trifft der nächste ein (35 Mann). Von der Endhaltestelle aus werden die
Verwundeten von Kolonnenkameraden mit Krankentragen zu Fuß zum Krankenhaus
Maria Hilf (heute Marienkrankenhaus) oben auf den Berg gebracht. Krankenwagen gibt
es noch nicht. Viele weitere Transporte dieser Art folgen in den vier Kriegsjahren.

15. April. Noch ist Friedenszeit. Hauptmann Feiber von der Bensberger preußischen
Kadettenanstalt (sie bestand von 1830 bis Kriegsende 1918) regt die Gründung eines
Verbands militärischer Vereine an. Die Versammlung der Sanitätskolonnen stimmt zu.

28. Mai Es soll eine Übung an der Endhaltestelle der „Elektrischen“ stattfinden. Es wird
erstmals erwogen, die weiblichen Teilnehmer früherer Kurse zur Beteiligung
einzuladen.

4. August. Wegen des begonnenen Kriegs (1.August) muß dringend der Bestand an
Verbandsmaterial ergänzt und vermehrt werden. Die Überlastete Mülheimer Kolonne
bittet um Unterstützung. Mehrere Kameraden melden sich freiwillig zum Dienst bei den
Nachbarn.

3. Dezember. Der Kolonnenführer ist „zur Fahne eingezogen“ worden; er schickt eine
Karten aus Posep. Frau Anna Zanders hat der Kolonnen 100 Mark übermittelt. Damit
soll den am Wachdienst in Cöln-Deutz sich beteiligten Kameraden der Lohnausfall
teilweise ersetzt werden. Die Kolonne will zusätzlich jedem Wachteilnehmer 1 M pro
Nachmittag vergüten, zwei Wochen später erhöht auf 2 M, sofern diese zweimal pro
Woche Dienst tun.

30. Dezember. Zum im Urlaub befindlichen Kolonnenarzt Dr. Zimmermann wird eine
Delegation geschickt, die ihm zur Verleihung des Eisternen Kreuzes gratulieren und
Wünsche zum Jahreswechsel bringen soll.


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April. Ein Rundschreiben des Provinzialverbands der Rheinprovinz empfiehlt den
Vertrieb einer Kriegspostkarte mit dem Ausspruch des Kaisers: „Ich kenne keine
Parteien mehr, ich kenne nur noch Deutsche.“ Die Sanitätskolonne beschließt, von der
Anschaffung abzusehen. Kamerad Wienhusen indessen hat den Text der Kaiserhymne
neu vertont und eine hübsche Postkarte mit Text und Noten anfertigen lassen. Es
werden 100 bestellt, um durch Weiterverkauf einen Erlös für die Kasse zu erzielen.


2. August. Die Presse schreibt: Die gestrige Nagelung der Eisernen Tafel seitens der
Freiwilligen Sanitätskolonne gestaltete sich zu einer schlichten Kundgebung bergischer
Opferfreude (Wer eine Spende gab, durfte einen Nagel in die Tafel schlagen). Die
Kolonne schritt ..... zu der im Rathaus aufgestellten Tafel, um hier ein Bruchteil der
großen Schuld der Geborgenen abzutragen. (...) Anschließend erfolgte die Nagelung
und Eintragung in das Gedenkbuch. „(Das Nagelbrett, ein historisches Dokument, ist
nach 90 Jahren noch vorhanden und befindet sich im Depot der städtischen Museen.
Schüler schrieben vor Jahren eine Arbeit darüber.)“

Oktober. Wie im Vorjahr, so nimmt die Sanitätskolonne, die in Friedenszeiten
alljährlich den Geburtstag Ihre Majestät der Kaiserin mit einer offiziellen Veranstaltung
feierte, in Anbetracht der ernsten Zeit davon Abstand.


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Kolonnenführer Schumacher ist nach Genesung von seiner Kriegsverwundung
zurückgekehrt und für den Schuldienst aus dem Heeresdienst entlassen worden. Er kann
die Führung der Sanitätskolonne wieder übernehmen. Den eingezogenen Kameraden
werden Feldpostpakete geschickt. In den Zusammenkünften wird jetzt regelmäßig die
eingegangene Feldpost verlesen.


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Juni. Nachdem die Kolonne in Ermangelung verfügbarer Mittel bisher keine
Kriegsanleihe zeichnen konnte, läßt eine günstigere Kassenlage es zu, sich mit 100 M
an der 6. Kriegsanleihe zu beteiligen.


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November. Aus Meutereien bei der Hochseeflotte entwickelt sich ein Revolution, die
am 9.11. zum Thronverzicht des Kaisers und des Kronprinzen und zur Ausrufung der
Republik führte. Der Waffenstillstand (11.11) hat die Zurückführung der Heeresmassen
zur Folge. Darum wird mit dem Ausräumen der Kölner und der umliegenden Lazarette
begonnen, denn es war das Gerücht aufgekommen, die dem deutschen Heer
nachfolgenden feindlichen Truppen würden die deutschen Kriegsverletzten als
Gefangene abtransportieren. Im Gladbacher Lazarett bricht panikartige Furcht aus; die
hiesigen Verwundeten werden durch die örtliche Kolonnen in zwei Eisenbahnwaggons
IV. Klasse verladen in Begleitung von Kolonnenmitgliedern nach Wetter/Ruhr
transportiert. Das Gerücht bestätigte sich jedoch nicht.

12. Dezember. Die ersten feindlichen Truppen (Engländer) treffen in Gladbach ein, die
jedoch die Tätigkeit der Sanitätskolonne in keiner Weise behindern. Nach wie vor,
wenn auch seltener, werden die Männer nach Cöln-Deutz gerufen, wo hin und wieder
auch englische Lazarettzüge mit deutschen Verwundeten aus feindlichen Lazaretten
eintreffen.


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März. Im beschlagnahmten Übungsraum de Sanitätskolonne im Progymnasium an der
Odenthaler Straße haben die englischen Besatzungstruppen die Krankentragen als
Lagerstätten für ihre Soldaten in Benutzung genommen.

August. Durch die Weimarer Reichsverfassung vom 11.08.1919 ist das Kaiserreich
endgültig abgelöst durch eine demokratisch-parlamentarischen und föderativen Rechts-
und Verfassungsstaat, der die harten politischen und wirtschaftlichen Bedingungen des
Versailler Vertrags auszuführen hat. Das führt das Deutsche Reich in die Krisen der
nächsten Jahre, an denen acht Reichstagswahlen zwischen 1920 und 1933 sowie 21
verschiedene Reichskabinette (1919-1933) scheitern.


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April. Ein Rundschreiben des Verbandes der Rheinprovinz in Coblenz empfiehlt den
Kolonnen die „Wiederaufnahme der Friedenstätigkeit“. Schon bittet auch der Turn- und
Fechtverein Bergisch Gladbach um Sanitäter anläßlich des „Wett-Turnens“ am 27. Juni
auf dem „hiesigen Sportplatz“.

November. An der Einweihung des von der protestantischen Kirchengemeinde
errichteten Ehrenfriedhofs nimmt die Kolonne teil. Superintendent Pfarrer Rehse dankt
brieflich.
Da das Progymnasium immer noch nicht frei ist, stellt die Stadtverwaltung dem Roten
Kreuz einen Übungsraum in der Fortbildungsschule zur Verfügung.


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Ein „Bergisches Sängerfest“, zu dem über 1000 Sänger erwartet werden, veranstaltet zu
Pfingsten der Quartettverein Sangesfreunde. Die RK-Kolonne will am Festzug
teilnehmen, wenn sie auch wegen fehlender Mittel zur Ausgestaltung der Festwagen
nichts beitragen könne

August. Die Kolonne organisiert den Bezirkstag des Verbandes der Rheinprovinz am
21.8. in Bergisch Gladbach. Es wird angeregt, an diesem Tag eine Büchsensammlung
„zu Gunsten der Oberschlesier unter Mitwirkung der hiesigen Ortsgruppe“
durchzuführen. Sie erbringt 3.o59 Mark. (Es ging um die Auseinandersetzungen
zwischen Deutschen und Polen im Zusammenhang mit den Abstimmungen über die
Teilung Oberschlesiens zwischen 1919 und 1922).

August. Falls seitens der Besatzung kein Hindernis bereitet wird, soll ein gemeinsame
Übung mit der Bensberger und der Cöln-Mülheimer Sanitätskolonne stattfinden,
weshalb mit der französischen Kommandantur in Bensberg Kontakt aufgenommen
wird. (Nach Ende des I. Weltkriegs blieben die linksrheinischen Gebiete mit den
„Brückenköpfen“ Kehl, Mainz, Coblenz und Cöln sowie eine 50 km breite Zone auf der
rechten Rheinseite von den Alliierten besetzt – bis 1926 bzw. 1930. Das Bergische Land
gehörte dazu).

Oktober. Der RK-Landesvorstand (Preußen) in Berlin bittet zur Bekämpfung der
Cholera an der Grenze Polens um Pflegepersonal. In Bergisch Gladbach ist niemand
geeignet und verfügbar.


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Februar. Zugunsten der Kolonnenkasse wird im Theatersaal des Bergischen Löwen das
Stück „Marianne, ein Weib aus dem Volke“ aufgeführt. Acht Mitglieder des örtlichen
Orchestervereins erklären sich bereit, kostenfrei die Zwischenmusiken zu spielen. Der
Fürsorgeverein Nittum bittet die Kolonne, zu seinen Gunsten die Aufführung in
Schildgen zu wiederholen. Der Reinerlös des Theaterabends beträgt 3.395,85 M.

Juni. Die Sanitätskolonne führt mit der Feuerwache Berzelius anläßlich deren 25
jährigen Bestehens eine Übung innerhalb des Betriebs Zinkhütte durch.

Dem Turn- und Fechtverein Bergisch Gladbach ist die Leitung des I. Gauturnfestes des
neugegründeten Kölner Turngaus übertragen worden. Die freiwilligen Meldungen der
Rotkreuzler zum Einsatz der Sanitätswachen sind überaus zahlreich.

August. Seit Monaten macht sich die immer heftiger galoppierenden Inflation
bemerkbar. Bis auf weiteres hat die Kolonne einen monatlichen Mitgliedsbeitrag von 50
M festgesetzt.


Kein Friede zwischen den Kriegen

1923 bis 1945: Von der Inflation bis in den zweiten Weltkrieg

Nur zwei Jahrzehnte liegen zwischen dem Ende des ersten und dem Beginn des zweiten
Weltkriegs. Und nur wenige Jahre mehr umspannen den folgenden Abschnitt bis zu
dessen Ende. Aber wie kaum je zuvor in der Geschichte überstürzen sich in dieser
kurzen Zeit die politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Ereignisse und
Wandlungen.

Noch bis Januar 1926 hielten die Alliierten den rheinischen „Brückenkopf Köln“
besetzt. Jahrelang muß das Rote Kreuz mit den Kommandanten abstimmen, Uniformen
und Rangabzeichen bleiben verboten. Nach dem Ende der galoppierenden Inflation
1923 sind die Mittel der Helfer knapp, darum wird erstmals um finanzielle Beteiligung
der Vereine und Krankenkassen für die Sanitätseinsätze gebeten.
Ab Mitte der 20er Jahre kann das Rote Kreuz hin und wieder Kraftfahrzeuge einsetzen,
zur Verfügung gestellt von einheimischen Firmen.
Der technische Fortschritt wird auch deutlich bei Lichtbild- und Filmvorführugen, mit
denen das Rote Kreuz die Bürger zur Mitarbeit wirbt oder über „Volksseuchen“
aufklärt. Ein „ Reichsgesundheitstag“ und ein „Rotkreuztag“ werden bereits in dieser
Zeit im gesamten Deutschen Reich begangen.

Bräuche und geselliges Leben, sportliches und Freizeitverhalten spielen sich unter ganz
anderen Verhältnisse ab als heute. Es gibt nur wenig Verkehr, Straßen lassen sich leicht
sperren, wenn zum Beispiel der Winter für Kinder und Erwachsene herrliche
Rodelbahnen aus den Höhen von Sand oder Rommerscheid erlaubt.

Die Sanitätskolonne, deren Aufgaben ebenfalls einem Wandel unterliegen, beginnt eine
engere Zusammenarbeit mit den Frauen des Vaterländischen Frauenvereins und den
„Sameriterinnen“.

Anfang der 30er Jahre herrscht auf Grund der Weltwirtschaftskrise und
der Arbeitslosigkeit eine unvorstellbare Not in Deutschland. Das Rote Kreuz richtet
unter anderem Wärmestuben und Essenausgaben ein und übernimmt verstärkt soziale
Aufgaben.

Seit 1. Oktober 1932 gibt es den Rheinisch-Bergischen-Kreis, entstanden aus dem
Restkreis Mülheim am Rhein und Landkreis Wipperfürth. Dieser kommunalen
Neugliederung folgen die Rotkreuz-Organisationen erst nach und nach in den
kommenden Jahren.

Aus der anschließenden NS-Zeit und dem Krieg sind die meisten Dokumente vernichtet
worden. Die wenigen vorhandenen Zeugnisse ergeben dennoch ein Vorstellung von der
Entwicklung in jenen Jahren.


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August. „In Anbetracht der beträchtlichen Mark-Entwertung“ beschließt die Kolonne,
„die Unfallversicherung für die Mitglieder um 100 Millionen auf 101 Millionen zu
erhöhen“.

Oktober. Die Kriegervereine der Stadt haben eine Notgemeinschaft gegründet, um die
Kosten bei Beerdigungen aufzubringen. Die Kolonne möchte beitreten und die
Bedingungen erfahren.

Dezember. An Silvester berichtet die Presse: „ Der Rodelbetrieb war gestern auf allen
Bahnen von nie dagewesenem Umfang. Schon vom frühen Morgen an kamen mit der
Bahn der Elektrischen ungezählte Rodler an, untermischt mit einer Anzahl von
Schiläufern. Am lebhaftesten ging es natürlich wieder auf der Bahn von Sand nach
Dombach zu, wo Sanitäter wie auch auf den anderen Bahnen für eventuelle
Hilfeleistungen zur Stelle waren. In Abständen von 5 Metern folgte Schlitten auf
Schlitten, die aber nur zu einem geringen Teil die schwierigen Stellen der Bahn zu
überwinden vermochten. Da von Sand aus auch nach Lerbach zu und die Sanderstraße
heruntergerodelt wurde, (...) (war) auch wieder, wie an den vergangenen Tagen, eine
Anzahl von Unfällen zu verzeichnen“. Allein ins Gladbacher Krankenhaus werden neun
Leute eingeliefert mit Beinbrüchen; dazu Armbrüche und leichtere Verletzungen. Mit
Genehmigung der Stadtverwaltung wird jetzt ein „Eintrittsgeld“ erhoben. Hierdurch
wird im Ganzen eine Einnahme von 43.330 Billionen erzielt. Die freiwilligen und
ausdauernden Wachdienstler dürfen sich angesichts der eisigen Kälte ein warmes
Getränk gönnen. Auch Witwe Klever hat an der Rommerscheider Straße Hilfe geleistet.
Ihr wird eine kleine Vergütung bewilligt, wofür sie schriftlich dankt.


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Januar. Die Sanitätskolonne kann einen ertrunkenen Schüler nur noch tot bergen. Mit
zwei weiteren war er beim Schlittschuhlaufen am „Auswurf im Gronauerwald“
eingebrochen. Die beiden Anderen werden gerettet.

September. Die allgemeine Notlage nach Beendigung der Inflation (November 1923: 1
Billion Papiermark war auf den Wert einer Goldmark festgesetzt worden) ist so groß,
daß die Kolonne vorläufig keinen finanziellen Beitrag zur Errichtung eines
Kriegerdenkmals durch die Stadt leisten kann. Auch von den Besuchern anderer
Stiftungsfeste wird aus Kostengründen davon abgesehen.

November. In Köln-Mülheim findet unter Vorsitz von Landrat Eberhard eine erste
Sitzung der Arbeitsgemeinschaft der Sanitätskolonnen und des Vaterländischen
Frauenvereins des (immer noch) Landkreis Mülheim am Rhein statt mit führenden
Damen und Herren der beiden Verbände. Es soll einen Zusammenarbeit zwischen den
Ortsgruppen vereinbar werden.

Dezember. Einweihung des neuen städtischen Sportplatzes am Wapelsberg mit 15
Mann Wache der Sanitätskolonne.


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Das 20jährige Stiftungsfest der Sanitätskolonne soll mit einer Standartenweihe
verbunden werden.

März. In Köln wird die Gründung eines Bezirksverbands der Sanitätskolonne Köln-
Stadt und –Land beschlossen.

Das Rote Kreuz Bergisch Gladbach schaltet sich in den Kampf gegen die weltweit
verbreiteten Volkskrankheit Tuberkulose ein und will alle Volkskreise über deren
Verhütung und Bekämpfung unterrichten.

August. Nach einer erneuten Verfügung der interalliierten Rheinland-Kommission ist
das Tragen der DRK-Uniformen bei Festzügen, Übungen sowie Stiftungsfesten nach
wie vor (!) verboten. Trotz vielseitiger Bemühungen der DRK-Spitze war ein
Aufhebung oder Erleichterung des Verbots auch sieben Jahre nach dem Krieg nicht zu
erzielen. Als Kleidung ist bis auf weiteres vorgesehen: Dunkler Anzug mit Armbinde.


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Aus dem Protokollbuch der Sanitätskolonne: „Wenn am 31. Januar die Besatzung den
Brückenkopf Köln verläßt, wird uns die alte Freiheit wiedergegeben und dürfen wir
wieder in unserer Diensttracht wirken und helfen.“ Die erste Übung am 7.2. findet
dennoch in Zivil statt, erst am 24.2. ist ein „Dienstkleiderappell“ angesetzt.

Februar Seinen Grundsätzen getreu übt das RK in Gladbach überkonfessionelle
Neutralität: Zur Ehrung der Gefallenen wird ein Gottesdienst in der katholischen Kirche
gehalten und anschließend zum Gedenken auf den protestantischen Friedhof marschiert.
Die Fahnen der teilnehmenden Vereine werden zur Abschlußfeier auf der Rathaustreppe
aufgestellt.

März. Es wird jetzt öfter mit Autos zu Veranstaltungen in der Umgebung gefahren. Die
Firma I.W. Zanders und andere stellen die Fahrzeuge unentgeltlich bereit.

April. Erstmals wird beschlossen, für Transporte mit den Krankentragen 3 Mark zu
nehmen und die Krankenkassen zu bitten, die Kosten zu tragen. Vereine, die den
Einsatz von Wachen wünschen, werden gebeten, eine Spende für die RK-Kasse zu
leisten.

- Der „Reichsgesundheitstag“ wird in Gladbach mit einem weitgefächerten Programm
durchgeführt.

Juni. In ganz Deutschland wird alljährlich auch der „Rotkreuz-Tag“ begangen. In
Bergisch Gladbach gibt es ein Frühkonzert der vereinigten Männerchöre, Fakelzug und
Feuerwerk. Die Damen des Vaterländischen Frauenvereins übernehmen das Sammeln;
sie verkaufen 5000 Blümchen. Im übrigen Jahreslauf wird in Gladbach für den RK-
Gedanken geworben mit Filmvorführungen und Lichtbildvorträgen, die in der
Bevölkerung sehr beliebt sind.

Oktober. Eingeladen zu einer „wichtigen Mitgliederversammlung“ staunen die Sanitäter
über die Anwesenheit zahlreicher Damen des Vaterländischen Frauenvereins. Frau Dr.
Zimmermann, die als Rednerin gewonnen worden ist, überreicht der (lt. Protokoll)
„ganz enttäuschten Sanitätskolonne mit zündenden und zu Herzen gehenden Worten im
Auftrag der Frauen eine Fahnenschleife.“(für die Standarte). (Anmerkung: Da hätten die
Männer wohl gern etwas Handfesteres gesehen). Der Jahresbericht führt weiter aus:
„Anschließend wurden von kleinen Mädchen noch einige reizende Gedichte gesprochen
und dem Vorsitzenden ein schöner Blumenstrauß überreicht. Mit Reigen, Liedern und
Tanz kam der gemütliche Abend (doch!) noch in Schwung.“ (Kommentar: So ist es halt
auch beim Roten Kreuz: Das Ewigweibliche zieht uns hinan!)

- Eine neu einzurichtende Schwimmabteilung der Kolonne soll in der Badeanstalt
(Hans-Zanders-Straße) Rettungsschwimmen und Wiederbelebung üben.

- Zur Jahreswenden wir den Bürgern mitgeteilt, daß die „von Kolonnenmitgliedern
selbst hergerichtete „fahrbare Trage“ auf zwei Fahrrädern ..... vollste Anerkennung
gefunden habe, ebenso wie ein „Transportgestell von vier Tragen“ zur Aufnahme im
Autolast- und Eisenbahngüterzügen. Ein Beweis für den Erfindungsreichtum der
Praktiker im tägliche Umgang mit den Anforderungen.


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Mai. Eine erste gemeinsame Übung mit den „Sameriterinnen“ am Walderholungsheim
Wapelsberg verläuft so gut, daß in Zukunft solche Zusammenarbeit öfter stattfinden
soll.

Juni. Die Sammlung der Damen am diesjährigen Rotkreuztag ist wie folgt aufzuteilen:
Je 10 % des Erlöses für die Zentrale in Berlin, für den Preußischen Landesverein und
den Provinzialverein, 20% für die örtliche Kolonne und den Vaterländischen
Frauenverein; von den restlichen 50% erhalten der Zweig-/Ortsverein, die Samariter
und Pflegeschaften des Kreise je 20%, der Rest bleibt der Verteilung durch den
Zweigverein überlassen.

Dezember. Der Jahresbericht 1927 weist aus, daß die Kolonnen bereits acht
Ehrenmitglieder ernannt hat.


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April. Sechs freiwillige Sanitätskolonnen des Roten Kreuzes in Bergisch Gladbach,
Bensberg, Mülheim/Rhein, Odenthal, Porz und Wahn beschließen, einen Kreisverband
zu bilden und die vorbereitete „Satzung des Kreisverband der freiwilligen
Sanitätskolonnen des Zweigvereins vom Roten Kreuz im Stadt- und Landkreis Mülheim
am Rhein“ anzunehmen.
Darin heißt es u.a.:

§ 1 ... ist ein Glied des DRK und des Preußischen Landesvereins vom Roten Kreuz für
die Rheinprovinz

§ 3 ... befaßt sich nicht mit politischen, konfessionellen und militärischen Dingen.
Es unterschreiben: Für Bergisch Gladbach Schumacher, Bensberg Weber, Mülheim
Peter Vogel, Odenthal E. Grimberg, Porz Peter Billstein, Wahn. Joh. Sauer.


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Statistik über DRK-Tätigkeit im gesamten Regierungsbezirk Köln: „ ... vorhanden 9
Kraftwagen, 6 Pferdewagen, 63 fahrbare und 438 sonstige Tragen in insgesamt 96
Kolonnen mit über 2600 aktiven Mitgliedern, davon u.a. Krankenpfleger und – träger,
Rettungsschwimmer, Hilfsdesinfektoren, Hilfsschwestern ....“

Juli. Die Sanitätskolonne Bergisch Gladbach bezahlt die Rechnung eines Kölner
Betriebs zur „Anfertigung feinster Blechblasinstrumente“ über die Lieferung von
Trompeten, Hörnern und einer Tuba über 1000 M.


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Juni. Oberpräsident Dr. Fuchs ruft zum „Rotkreuztag des Goethejahrs“ (100.Todestag)
auf, der im ganzen preußischen Staatsgebiet begangen wird. „Laßt uns nicht im Stich!“
bittet er, auch „in dieser Notzeit die gewaltige Arbeit des Roten Kreuzes zu
unterstützen.“ (Durch die Massenarbeitslosigkeit nach der Weltwirtschaftskrise von
1929 herrschte in Deutschland ein heute unvorstellbare Not). Er weist hin auf über
46.000 Einsätze in der Rheinprovinz, u.a. bei Fabrik- und Grubenunfällen, bei 14
Überschwemmungen, 5 Sturmkatastrophen, 53 Giftgasschäden, 3081 bei Seuchen und
Epidemien; er berichtet über die Beteiligung an der „Winterhilfe“ mit Notküchen und
Wärmehallen, Kinderspeisungen, Sammlungen von Kleidern und Wäsche. RK-
Präsident J. von Winterfeldt-Menkin erinnert an den Brauch, seit einigen Jahren
den Rotkreuztag zu feiern, um den Gedanken immer weiter zu verbreiten und Mitarbeit
und Förderung in der Allgemeinheit zu gewinnen. Es gebe schon über eine Millionen
Mitglieder in Deutschland. Die Hilfswelle trotz derzeitiger Not sei groß. Neben seinen
traditionellen Aufgaben unterhalte das DRK Krankenhäuser, Heime, Kindergärten,
Heimfürsorge, Jugendbetreuung, Pflegebefohlene. Der Vaterländische Frauenverein
nehme sich vor allem den erwerbslosen weiblichen Jugendliche an. In Bergisch
Gladbach z.B. bilden Kurse im Zandersschen Wohlfahrtshaus in Kochen, Nähen, Haus-
und Säuglingspflege aus. - Der Ortsverein sorgt sich zunehmend um die „Betreuung
unseres Wapelsberg“ (Kinderheim).

Juni. Der Verband der Mutterhäuser von Roten Kreuz begeht in Berlin sein 50 jähriges
Bestehen. Ihm sind 57 Einrichtungen mit über 10.000 Mitgliedern angeschlossen. Im I.
Weltkrieg haben 103 Schwestern des Roten Kreuzes bei der Pflege der Verwundeten ihr
Leben geopfert. An der Hochschule der Schwesternausbildung in Berlin-Lankwitz wird
ein Ehrenmal eingeweiht. Aus den RK-Schwesternschaften in Köln-Lindenthal und
Bonn haben DRK Schwestern bis weit nach dem II. Weltkrieg in zahlreichen
Gemeinden des Rheinisch-Bergischen Kreise gewirkt.


Das „Dritte Reich“ und der II. Weltkrieg: 1933 bis 1945

Die Quellenlage ist dürftig. Es sind in den letzten Kriegstagen zahlreiche Akten und
sonstige Unterlagen aus den Jahren der NS-Herrschaft vernichtet worden – wie in vielen
Kommunen, in den Kreis- und Ortsleitungen der NSDAP, so auch des Roten Kreuzes.
Alle Sachstandsberichte sind verschwunden ebenso wie die Personalpapiere der DRK
Angehörigen. Wie aus dem vorhandenen und beschriebenen Material des I.Weltkriegs
geschlossen werden darf, werden die Männer und Frauen des DRK-Ortsvereins
Bergisch Gladbach vom Geschehen in den Kriegsjahren 1939-45 nicht weniger
betroffen gewesen sein. Aus den NS-Jahren davor sind die nachstehenden
Aufzeichnungen vorhanden.


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Mai. In Berlin faßt der Hauptvorstand des Vaterländischen Frauenvereins vom Roten
Kreuz einen Beschluß, wonach ...er ... sich „bedingungslos der Führung Adolf Hitlers
unterstellt und als Mitgliedsverein des Deutschen Roten Kreuzes in der für ihn als
DRK-Frauenverein bedingten Form der Deutsche Frauenfront eingliedert.“ Außerdem
haben sich zu diesem Zeitpunkt der Deutsche Frauenbund und die „Deutsche
Willkommengesellschaft“ der neuen Führung unterstellt.

Mai.- Das Rheinisch-Bergische Kreisblatt berichtet: „Im Lokale Dick, Odenthaler
Straße, tagte dieser Tage der Vorstand der Freiwilligen Sanitätskolonne vom Roten
Kreuz. Da in dieser Sitzung die Gleichschaltung der Sanitätskolonne zur Debatte stand,
war die politische Leitung der NSDAP (...) erschienen. Im Einvernehmen (....) wurde
der bisherige Vorstand unter Leitung seines bewährten Vorsitzenden, Herrn Rektor
Schumacher, gebeten, auch weiterhin im Amt zu bleiben.“

Juni. Die Tradition des Rotkreuztags wird fortgeführt mit vielen Aktivitäten: Sport,
Fußball, Musik, Ausstellung, Aufmarsch mit Fahnen an der Rathaustreppe, Schauturnen
im Bergischen Löwen, Ansprache Bürgermeister Weber, Kundgebung unter Teilnahme
der SA, SS, des Stahlhelms und der Ortsvereine. Die Bevölkerung wir gebeten, zu
flaggen.

Juli. Die Vorstände der Freiwilligen Sanitätskolonnen „im ehemaligen Stadt- und
Landkreis Mülheim am Rhein“ tagen in Overath. (Seit 1.10.1932 gab es bereits den
neuen Rheinisch-Bergischen-Kreis; die RK Organisationen blieben anscheinend noch
der alten Struktur verbunden). Es wird über „die Umwälzung in unserem Vaterlande“
gesprochen und über die Zusammenarbeit mit den SA-Sanitätern.


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Zum 30-Jahr-Jubiläum der Sanitäskolonne Bergisch Gladbach erinnert die örtliche
Presse daran, daß man das Wirken der Sanitäter besonders im I. Weltkrieg so richtig
schätzen gelernt habe. – Mit der Ortsgruppe des Vaterländischen Frauenvereins ist die
Kolonne durch eine Arbeitsgemeinschaft verbunden; es gibt auch gemeinsame Übungen
mit den „Samariterinnen“. Mit der Eisenbahn besteht eine verpflichtende Abmachung.
bei evtl. Unglücksfällen sofort Hilfe zu leisten.

August. In der jungen Kreisstadt wird das Bundesturnfest begangen. Tag und Nacht
sind vier Hilfsstationen des DRK im Dienst. Fast 100 Fälle in Erster Hilfe werden
betreut, doch trotz der Massenwettbewerbe sind schwere Unfälle nicht zu beklagen. In
den großen Sanitätszelten wirken männliche und weibliche Bereitschaften und das
Jugenrotkreuz zusammen; gewaltige Vorräte an Verbandmaterial und Medikamenten
waren besorgt worden. Der Großeinsatz wurde zur Bewährungsprobe – „zum Ruhm der
Kreisstadt“.


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Zur Feier des 70 jährigen Bestehens der Frauenvereine vom Roten Kreuz erscheint in
Berlin viel Prominenz – neben dem Präsidenten des DRK, Herzog Karl Eduard von
Sachsen-Coburg-Gotha die Reichsfrauenführerin Gertrud Scholz-Klink und
Reichsminister Dr. Frick. 80.000 Samariterinnen stehen im Deutschen Reich zur
Verfügung. BDM uns HJ (Bund Deutscher Mädchen und Hitlerjugend)sollten in
Zukunft den Nachwuchs stellen, wird vorgeschlagen.

Juni. Die neuen hierarchischen Strukturen weiten sich auf das Rote Kreuz aus. Die
Einheiten wählen nicht mehr selbst, sondern: Der Vorsitzende des
Provinzialmännervereins vom Roten Kreuz für die Rheinprovinz beruft Peter Müller auf
die Dauer von vier Jahren zum Führer der Sanitätskolonne Bergisch Gladbach.


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Das in der Nr. 134 des Reichsgesetzblatts, Teil I, verkündete Gesetz über das DRK vom
9. Dezember 1937 bildet den Schlußstein in dem „nach den Grundsätzen des
nationalsozialistischen Staates errichteten Neubau des unter der Schirmherrschaft des
Führers und Reichskanzlers stehenden Deutschen Roten Kreuzes.“ Das Gesetz
bestimmt die straffe Zusammenfassung aller Kräfte und schließt die bisher fast 9000
Verbände, Vereine und sonstigen Untergliederungen des alten DRK zu einer Einheit
„Deutsches Rotes Kreuz“ zusammen mit gleichförmiger Gliederung. Der Präsident und
der geschäftsführende Präsident werden vom „Führer und Reichskanzler“ berufen und
abberufen. Die Satzung muß vom Reichsminister des Inneren genehmigt werden im
Einvernehmen mit dem Reichskriegsminister und Oberbefehlshaber der Wehrmacht
sowie dem Stellvertreter des Führers. Neue besondere und weitgehende
Vergünstigungen für DRK Angehörige betreffen u.a. die Verpflichtung von
Arbeitgebern, ihren Mitarbeitern für Aus- und Fortbildung sowie für Einsätze Urlaub zu
geben. – Den neuen Strukturen entsprechend wird aus der bisherigen Sanitätskolonne
und dem Vaterländischen Frauenverein nunmehr der Ortsverein (OV) Bergisch
Gladbach mit den verschiedenen zugehörigen Einheiten gebildet.

Dezember. Zum Dank für die stillen ehrenamtlichen Einsätze in den letzten Jahren
werden die Sanitäter und Samariterinnen mit ihren Familien und Kindern zu einer
gemeinsamen Weihnachtsfeier am Neujahrstag eingeladen.


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Im zweiten Weltkrieg setzt das Deutsche Rote Kreuz rund 800.000 Ärzte,
Krankenschwestern, Helfer und Helferinnen (85% Frauen) in der Verwundetenhilfe, der
sozialen Betreuung der Truppen und der Gefangenen sowie in der Hilfeleistung für die
vom Kriegsgeschehen betroffene Bevölkerung ein. Dokumente über kriegsbedingt
angeordnete Bergisch Gladbacher Rotkreuzhelfer und – helferinnen sind nicht mehr
vorhanden.

Kontakt

DRK Ortsverein
Bergisch Gladbach e.V.
Jakobstraße 105
51465 Bergisch Gladbach
Tel.: 02202 21685
Fax: 02202 22138
info@def8361937134185823adc1a1cca135ddrk-ovgl.de

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